Atemtechniken

So wie wir atmen, so ist unser Gemütszustand. Darum lehrt uns
die Yoga-Praktik bewusst zu atmen, denn das bewusste Atmen bringt
uns Gesundheit und beruhigt unseren Geist.

Wenn wir wütend sind wie ein gereizter Tiger, lernen wir unser aufgebrachtes Schnaufen, in den tiefen ruhigen Atem einer schlafende Katze zu verwandeln. Wir lernen unsere Gürtelschnallen zu lockern und der Eile und den Problemen mit einem tiefen Atemzug zu begegnen. Mit Hilfe einer sehr kraftvollen Atemtechnik, dem Feueratem, können wir uns mit neuer Energie aufladen, zum Beispiel bevor wir eine Lohnerhöhung erbitten oder eine Waschmaschine in den vierten Stock schleppen müssen. Wenn wir keinen Schlaf finden, können wir einseitig durch das linke Nasenloch atmen, oder um am Steuer nicht einzunicken, einseitig durch das rechte. Wir haben die Möglichkeit die Zigarette mit der Cobraatmung zu tauschen, und um uns nach einer wilden Nacht zu reinigen, können wir den Löwenatem zu Hilfe nehmen.